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NOM DU PERE*

Bilderausstellung von

Anton Snt und Sarah Brannon

Vom 

30.12.23

30.03.24

In der Panoramastube vom Gasthaus Friedegg

Mittwoch bis Sonntag

jeweils von 8.00h bis 12.00h

ausserhgalb der Zeiten nach Vereinbarung

Mehrjährige Zusammenarbeit zwischen zwei Künstlern, gegenseitige Beeinflussung und parallele kreative Prozesse. Die Ausstellung präsentiert Werke, die durch den Signifikanten "Berge" verbunden sind, der auf einen anderen Signifikanten verweist. 
Er ist Teil der Struktur einer Metapher, die man als "kaltes Gesicht" bezeichnen kann.

In dieser Ausstellung geht es nicht um Berge oder die Reflexion von etwas in einem Spiegel.

Hinter diesen Arbeiten steht irgendwo weit weg die Geschichte, wie der Blick eines Vaters auf ein Kind dessen Zukunft vorgibt oder bestimmt, wenn er selbst, wenn es ein Junge ist, in Zukunft Vater wird, oder im Falle eines Mädchens, wenn sie erkennt, dass sie nie Vater werden wird. Wie reagiert das Kind auf die "steinerne / kalte Miene" des Vaters, der schlichtweg nicht versteht, was das Kind von ihm verlangt. Der Vater versucht, die Freude des Kindes zu unterbrechen/abzuschneiden/zu beseitigen "la jouissance qu'il ne faudrait pas" ( de. Vergnügen, das nicht sein sollte).

Ein Mensch, der in den Bergen ist und versucht, den Bergen einen emotionalen Zustand, eine sinnliche Komponente zuzuschreiben, befindet sich in der gleichen Situation. Sie (die Berge) scheinen auf seinen Gefühlsimpuls zu reagieren. Es ist unsere Vorstellungskraft, die die sichtbare Landschaft mit einer emotionalen Komponente füllt; versucht, sie mit Emotionen zu füllen, auch wenn diese sehr stark sind. Aber in Wirklichkeit sind die Berge still und ruhig, und ihre kalte, ambivalente, gleichgültige Erscheinung erinnert uns an das gleiche Gefühl, das das "kalte Gesicht" eines Vaters in einem Kind hervorruft. Vielleicht ist dieses Gefühl (eines von ihnen) der Rückkehr, das ins Unbewusste verdrängt wurde, die treibende Kraft, der Wunsch, der einen Menschen in die Berge bringt.


* Nom-du-père (Name des Vaters) - ist ein Konzept, das Jacques Lacan in seinem Seminar "Psychosen" entwickelte, um die Rolle des Vaters in der symbolischen Ordnung zu beleuchten.

13 Malereien

Exhibition dates 30.12.23 – 30.03.24

First floor / Panoramastube

1.    Top of the mountain, 2020 oil on paper 22 x 30 cm framed (Sarah Brannon)
2.    Foggy Eiger, 2023 oil on canvas 27 x 25 cm framed
3.    ZL_PRGR_STR, 2020 oil on canvas 25 x 40 cm framed
4.    The inevitability of the pixelization of the Sun, 2021 oil on canvas 42 x 55 cm framed
5.    Mirror heart, 2020 oil on canvas 25 x 25 cm framed
6.    Storm (Father), 2023 oil on canvas 32 x 30 cm framed
7.    Sahara (Mother), 2023 oil on canvas 32 x 30 cm framed
8.    Flashing lights, 2023 oil on canvas 30 x 25 cm 

First floor / Zwinglistube und Bibliothek

9.    Structural intervention, 2021 oil on canvas 75 x 42 cm  
10.    Eiger half fog, 2023 oil on canvas 51 x 55 cm (unfinished)
11.    Chäserrugg rock, 2023 oil on canvas 51 x 55 cm (unfinished) 


Second floor

12.    Wall of Death, 2016 oil on canvas 164 x 160 cm
13.    LGT_GRDT (nothing), 2020 oil on canvas 25 x 25 cm framed

 

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